Bürgerinitiative NaturAktiv Sigmarswangen
Nun sind wieder alle wahlberechtigten Sulzer Bürger mit Teilorten aufgefordert Ihre Unterschrift abzugeben.
Viele mögen sich fragen, warum erneut zum Thema „Windkraft“ abgestimmt werden soll. Dabei hat doch der Bürgerentscheid in 2025 gezeigt, dass über 60 % der Bürgerinnen und Bürger sich eindeutig
gegen Windkraftanlagen in unseren Wäldern ausgesprochen haben. Diese souveräne und eindeutige Entscheidung hat die Windkraftanlagen mit ihren vielfältigen negativen Auswirkungen auf Mensch, Natur
und Tier verhindert.
Jetzt planen ForstBW und SOWITEC 5 riesige Windkraftanlagen im Staatswald, direkt vor unserer Haustür. Zu diesem Zweck brauchen sie die Genehmigung zur Nutzung unserer kommunalen Wege und
Straßen. Ohne eine solche Genehmigung sind die Windkraftanlagen kaum realisierbar. Zu diesem entscheidenden Punkt wurde am 23.03.26 eine schriftliche Anfrage an Verwaltung und Gemeinderat der
Stadt Sulz gestellt.
Obwohl Bürgermeister Keucher in seiner Antwort den im Bürgerentscheid eindeutig geäußerten Willen der Bürger anerkennt, trifft er keine klare Aussage bezüglich der Zuwegung. Dabei gibt es keinen
nachvollziehbaren Grund für Bürgermeister und Gemeinderäte, dem Bürgerwillen hier nicht nachzukommen. Die Stadt Sulz kann durch die Fremdnutzung der Wege nur verlieren und nichts gewinnen. Am
Ende wären die Leidtragenden wie immer die Menschen vor Ort und in der ganzen Region.
Deshalb sind die Menschen wieder zu einer Entscheidung aufgerufen.
Bitte unterstützt uns und unterschreibt das Bürgerbegehren. Damit wir möglichst schnell auf die benötigten Unterschriften kommen (7 % der wahlberechtigten Bürger) bitten wir euch, diese
Information und das Unterschriftenformular auch an Menschen in eurem Umfeld weiterzuleiten.
Worauf ist bei der Unterschriftensammlung zu achten:
Mindestalter: Das 16. Lebensjahr muss vollendet sein.
Nationalität: Deutscher im Sinne des Grundgesetzes oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaates.
Wohnsitz: Hauptsitz seit mindestens 3 Monaten in Sulz oder einem der Teilorte. - Es dürfen also nur Menschen aus Sulz und den Teilorten unterschreiben.
Jede Person darf nur 1 mal unterschreiben. Also bitte immer Fragen, ob bereits auf einer Liste unterschrieben wurde.
Bitte leserlich schreiben!
Keinesfalls das Dokument abändern oder doppelseitig drucken, da es sonst von der Verwaltung nicht mehr akzeptiert wird.
Wenn eine Liste voll ist, bitte gleich zu sich nehmen (Datenschutz!) und zeitnah in den Briefkasten unter genannter Adresse einwerfen oder zusenden.
Bitte zügig vorgehen und die Liste nicht lange liegenlassen.
DANKE FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG 😊
Als Anlage nochmal alle wichtigen Dokumente: Unterschriftenformular, Begründung und Pressemitteilung der BI NaturAktiv Sigmarswangen
Zahlungsprobleme bei Sowitec eskalieren – neue Zweifel an Windkraftprojekten im Raum Sulz
6. Mai 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
NaturAktiv Sigmarswangen
Pressekontakt:
Marc Bettinger
E-Mail: [email protected]
www.naturaktiv.info
Erneute Stundung bei Sowitec wirft Fragen zur finanziellen Stabilität auf
Sigmarswangen, 5. Mai 2026
In unseren Pressemitteilungen vom 22. November 2025 sowie vom 14. April 2026 haben wir bereits auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Windkraftprojektieres Sowitec hingewiesen. Seither hat sich die Lage weiter verschärft.
Aktuellen Informationen zufolge wurde nun auch die ursprünglich geplante Teilrückzahlung der Anleihe erneut gestundet. Zum 8. Mai waren 2,29 Mio. EUR zur Rückzahlung vorgesehen. Davon werden rund zwei Drittel verschoben: 1,53 Mio. EUR werden bis zum 25. September gestundet. Lediglich 0,76 Mio. EUR sollen planmäßig im Mai zurückgezahlt werden. Bereits zuvor war das Unternehmen nicht in der Lage, fällige Zinszahlungen fristgerecht zu leisten. Damit setzt sich eine Serie von Zahlungsproblemen fort, die das Vertrauen in die wirtschaftliche Stabilität des Projektierers weiter erschüttert.
Besonders kritisch erscheint, dass sich die finanziellen Verpflichtungen zunehmend nach hinten verschieben, ohne dass eine nachhaltige Lösung erkennbar wird. Es bleibt völlig unklar, wie Sowitec die nun gestundeten Beträge im September sowie weitere anstehende Verpflichtungen in Millionenhöhe im November erfüllen will. Die wiederholte Verschiebung von Zahlungen deutet darauf hin, dass strukturelle Liquiditätsprobleme vorliegen könnten.
Hinzu kommt ein weiterer, ebenso schwerwiegender Punkt: Die Kommunikation des Unternehmens wirkt seit geraumer Zeit unzureichend, intransparent und reaktiv. Informationen erfolgen häufig erst dann, wenn sich Entwicklungen nicht mehr vermeiden lassen. Gerade gegenüber privaten Anleihegläubigern entsteht dadurch ein erhebliches Vertrauensdefizit. Viele dieser Anleger haben dem Unternehmen ihr Erspartes anvertraut und werden nun wiederholt vertröstet, während gleichzeitig Unsicherheit über die Rückzahlung ihrer Investitionen besteht.
Auch gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Regionen fehlt es an offener und frühzeitiger Kommunikation. Wer in unmittelbarer Nähe geplanter Projekte lebt, trägt ein reales Risiko: Sollte sich die wirtschaftliche Situation weiter verschlechtern, drohen im schlimmsten Fall unvollendete Bauvorhaben oder dauerhaft geschädigte Waldflächen. Die Sorge, am Ende mit Bauruinen oder zerstörten Naturflächen konfrontiert zu sein, ist für viele Menschen vor Ort – etwa in Sigmarswangen oder auf der Schillerhöhe – keine abstrakte Befürchtung, sondern eine ganz konkrete Gefahr.
Wer mehrfach nicht in der Lage ist, seine finanziellen Zusagen einzuhalten und gleichzeitig keine transparente Kommunikation sicherstellt, sendet ein klares Warnsignal an Investoren, Geschäftspartner und die betroffene Öffentlichkeit. Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit und Offenheit – beides scheint derzeit nicht ausreichend gegeben zu sein.
Unsere klare Botschaft lautet daher: Unternehmen, die wiederholt ihre finanziellen Verpflichtungen nicht erfüllen können, sollten keine großflächigen Eingriffe in unsere Wälder vornehmen und keine Windindustrieprojekte in sensiblen Naturbereichen realisieren. Die wirtschaftliche Stabilität eines Projektierers muss Grundvoraussetzung sein – gerade dann, wenn es um irreversible Eingriffe in Natur und Landschaft geht.
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Über NaturAktiv Sigmarswangen
NaturAktiv Sigmarswangen ist eine überparteiliche Bürgerinitiative aus Sulz-Sigmarswangen, die sich entschieden für den Schutz des Waldes, der Biotope und der Naturdenkmäler einsetzt. Ziel der Initiative ist der Erhalt der Lebensqualität im Ort und in den umliegenden Naherholungs- und Waldgebieten. Sie informiert umfassend über die ökologischen und sozialen Folgen der geplanten Windindustrieprojekte und engagiert sich dafür, den Bau von Windindustrieanlagen in sensiblen Naturgebieten zu verhindern.
Kontakt:
Bürgerinitiative NaturAktiv Sigmarswangen - Buchenstraße 7 - 72172 Sulz am Neckar
E-Mail: [email protected] // Homepage: www.naturaktiv.info
Zahlungsprobleme bei Sowitec und Millionenverlust bei Abo Energy verschärfen Zweifel an Windkraftprojekten in Sulz am Neckar
In unserer Pressemitteilung vom 22. November 2025 haben wir bereits auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Windkraftprojektierer Sowitec und Abo Energy hingewiesen. Seither hat sich die Lage weiter zugespitzt.
Bei Abo Energy wird für das Geschäftsjahr 2025 ein Jahresverlust in Höhe von rund 170 Millionen Euro erwartet. Eine Insolvenz konnte nur durch erhebliche Zugeständnisse der Anleihegläubiger abgewendet werden. Dennoch plant Abo Energy weiterhin fünf Windindustrieanlagen bei Dürrenmettstetten.
Auch bei Sowitec, die fünf Anlagen im Bereich Stumpen-Eichwald/Geroldseck sowie auf der Schillerhöhe planen, hat sich die finanzielle Situation weiter verschlechtert. Das Unternehmen teilte seinen Anleihegläubigern mit, dass die Zinszahlung für den „Green Energy Bonds 2028“ in Höhe von 8%, fällig zum 30. März 2026, nicht fristgerecht geleistet werden könne. Als Begründung wurde auf eine angeblich kurzfristig bevorstehende Transaktionsabwicklung verwiesen.
Wer seine Gläubiger nicht pünktlich bezahlt, hat ein ernstes Problem. Dass Sowitec erst die Zinszahlung verpasst und dann auch noch die selbst gesetzte Nachfrist verstreichen lässt, ist ein dramatisches Warnsignal. Nach unserem Verständnis könnte damit ein Ausfalltatbestand vorliegen, der Anleihegläubigern die sofortige Rückforderung ihrer Gelder ermöglicht.
Wer bereits gegenüber seinen Kapitalgebern Zusagen nicht einhält, verspielt Vertrauen – und wirft erhebliche Zweifel an seiner wirtschaftlichen Stabilität und Verlässlichkeit auf.
Unsere klare Botschaft lautet daher: Wer seine eigenen Gläubiger nicht pünktlich bezahlen kann, sollte erst recht nicht unsere Wälder roden und unsere Heimat mit Windindustrieanlagen überziehen. Unsere Natur darf nicht zum Sanierungsfall wirtschaftlich angeschlagener Projektierer werden. Unternehmen, deren finanzielle Stabilität ernsthaft infrage steht, gehören nicht in unsere Wälder.
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Über NaturAktiv Sigmarswangen
NaturAktiv Sigmarswangen ist eine überparteiliche Bürgerinitiative aus Sulz-Sigmarswangen, die sich entschieden für den Schutz des Waldes, der Biotope und der Naturdenkmäler einsetzt. Ziel der Initiative ist der Erhalt der Lebensqualität im Ort und in den umliegenden Naherholungs- und Waldgebieten. Sie informiert umfassend über die ökologischen und sozialen Folgen der geplanten Windindustrieprojekte und engagiert sich dafür, den Bau von Windindustrieanlagen in sensiblen Naturgebieten zu verhindern.
Kontakt:
Bürgerinitiative NaturAktiv Sigmarswangen - Buchenstraße 7 - 72172 Sulz am Neckar E-Mail: [email protected] // Homepage: www.naturaktiv.info
Sigmarswangen ein kleines Dorf, Teilort von Sulz am Neckar im Kreis Rottweil, also „im Ländle“ stellt sich quer - keine Windindustrieobjekte in unserm Staatswald!
Nein und noch einmal N E I N !!!
Wir leisten Widerstand und der sollte sich in der ganzen Bundesrepublik ausbreiten:
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 7. Juli haben sich engagierte Einwohner aus Sigmarswangen sich zur „Bürgerinitiative NaturAktiv Sigmarswangen“ zusammengeschlossen.
Unser Ziel: der Schutz unseres Waldes, der einzigartigen Naturlandschaft rund um Sigmarswangen und der darin lebenden Tierwelt – ebenso wie der Erhalt unserer Heimat als lebenswerter Ort für alle Bürgerinnen und Bürger.
Was bedroht unsere Landschaft?
Durch die geplante Errichtung mehrerer Windindustrieanlagen mit einer gigantischen Größe von über 260 Metern im Bereich des Stumpen- und Eichwalds (inkl. Geroldseck) sowie zwischen Sigmarswangen und Wittershausen sind wertvolle Natur- und Erholungsräume in ihrer Existenz gefährdet. Diese Flächen sind nicht nur ökologisch bedeutsam – sie prägen auch das Landschaftsbild und sind Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten.
Unsere Ziele:
Schutz des Waldes, der Biotope und Naturdenkmäler
Erhalt der Lebensqualität in Sigmarswangen
Aufklärung über die ökologischen und sozialen Folgen der Windindustrieprojekte
Verhinderung des Baus von Windindustrieanlagen in sensiblen Naturgebieten
Einladung zur Informations-Radtour durch den Stumpen- und Eichwald
📍 Treffpunkt: Rastplatz bei den Kastanienbäumen, Sigmarswangen
📅 Datum: Donnerstag, den 17. Juli 2025
🕥 Uhrzeit: 10:15 Uhr – mit Fahrrad!
Als besonderen Gast dürfen wir Maria-Lena Weiss (MdB, CDU) begrüßen, welche im Rahmen der „CDU-Sommertour“ nach Sigmarswangen kommen wird. Gemeinsam mit ihr werden wir die geplanten Standorte der Windindustrieanlagen abfahren und auf wichtige Biotope und Naturdenkmäler hinweisen, darunter das große Biotop, die Mammutbäume und die Schwarz-Wiese.
Kommt zahlreich – zeigt Präsenz!
Kontakt & Unterstützung:
📬 [email protected] oder eine der unten* erwähnten Personen einfach ansprechen
Wir freuen uns über jede helfende Hand und jede Stimme, die sich für den Erhalt unserer Natur einsetzt!
Beim Bürgerentscheid haben über 70 % der Sigmarswanger ein klares Zeichen gesetzt: Sie wollen keine Windindustrieanlagen in unseren wertvollen Wäldern – selbst dann nicht, wenn finanzielle Vorteile damit verbunden wären. Bei den jetzt bekannten Windindustrieanlagen geht die Stadtkasse, dies wurde auch vom Bürgermeister am 25.06.25 bestätigt, nahezu leer aus. Trotzdem sollen diese monströsen Anlagen im Staatswald sowie auf privaten Flächen errichtet werden – ohne Rücksicht auf Natur, Landschaft und den Willen der Bevölkerung.
Wir sagen: Nein! Eure Bürgerinitiative NaturAktiv Sigmarswangen